HAYDN singt HELLER

Tom Haydn Schmuckbild Heller

Das Programm ist eine Hommage an das lyrische Werk des Multikünstlers André Heller. Nicht die schillernde Persönlichkeit des Wiener Künstlers steht im Mittelpunkt sondern sein reichhaltiges musikalisches Schaffen. Neben Klassikern wie "Die wahren Abenteuer sind im Kopf" oder "Gut ist´s, ein Narr zu sein" stehen vor allem die Liebeslieder André Hellers im Vordergrund.

"Meine Kindheit war so
war ein Feuer aus Stroh.
Ich spür noch den Geschmack
bitter und süß."

Genie oder Gaukler? Dichter oder Scharlatan? André Heller ist einer der immer polarisiert hat und immer polarisieren hat wollen. Er hat erprobt, sich und andere, hat erfunden und wieder verworfen, geplant und wieder eingerissen, hat leidenschaftlich für vieles gebrannt und ist ebenso leidenschaftlich wieder erloschen.
Aus alledem wurde ein Oeuvre von großer Vielseitigkeit, Unbedingtheit, Kompromisslosigkeit. Bitter und süß zugleich, nicht immer wohlgefällig zu hören, aber immer packend, berührend, verwirrend, verlockend.
Tom Haydn, als Österreicher artverwandt, als Sänger und Interpret wesensverwandt, erweckt Hellers Songs nach dessen Rückzug wieder zum Leben. (Text: Barbara Bredow)

Ensemble:

  • Tom Haydn (Gesang)
  • Jo Barnikel (Piano)
  • Norbert Nagel (Sax., Klar., Flöte)
  • Jessica Hartlieb (Geige)
  • Richard Kleinmaier (Gitarre)
  • Thomas Simmerl (Perc., Schlagzeug)